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Bilder und Aktionen - 2018

Amtsübergabe
am 16. Oktober 2018

Amtsübergabe 16.10.2018
(v.l.) Chairman Internet Daniel Becker, Präsident Elect Helmut Schnelle, Präsidentin Jutta Müller, Past Präsident Andreas Prohoffnik, Sekretär Günter Wattenberg, Schatzmeisterin Iris Becker

"Tradition wahren, Neues wagen!", so lautet das Motto der neuen Präsidentin Jutta Müller vom Kiwanis Club Lippe für das Amtsjahr 2018/2019.

Vor der Übergabe der Amtskette an seine Nachfolgerin blickte der scheidende Präsident Andreas Prohoffnik auf die Aktivitäten des Clubs während seiner Amtszeit zurück. Unter anderem berichtete Prohoffnik von der Beteiligung an der ELIMINATE Kampagne von Kiwanis International. Dabei gingen die Kiwanis Clubs auf der ganzen Welt die Verpflichtung ein, UNICEF dabei zu unterstützten, mütterlichen und frühkindlichen Tetanus (MNT) auf der Welt zu eliminieren. Kiwanis Deutschland versprach 670.000 Euro beizusteuern, um damit Mütter und ihre Kinder in vielen Ländern vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Dieses Projekt konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden, auch mit Hilfe des Kiwanis Club Lippe.

Danach dankte Andreas Prohoffnik seinem Vorstand für die geleistete Unterstützung in seiner Amtszeit mit einem Blumenstrauß und einer guten Flasche Wein. Nach der traditionellen Kettenübergabe an die neue Präsidentin Jutta Müller, ging es weiter mit der Tagesordnung. Günter Wattenberg wurde als neuer Sekretär vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Im Anschluss stellte die neue Präsidentin Jutta Müller ihr Programm für das Amtsjahr 2018/2019 vor. Das neue Programm setzt sich aus interessanten Vorträgen, Charity-Veranstaltungen und geselligen Clubtreffen zusammen", so der Pressesprecher Wilfried Thiel.
Link zum Online-Artikel bei Kiwanis-Aktuell

Intercity Meeting
am 09. Juli 2018

Intercity 09.07.2018
"Gipfeltreffen" hoch über Lemgo: Die Präsidenten der Serviceclubs aus Lemgo (von links):
Stephan Helms (Rotary Club Lemgo-Sternberg), Dr. Stefan Kontowski (Rotary Club Lemgo), Volker Sasse (Lions Club Lemgo), Volker Stüer (Rotary Club Lemgo-Hanse) und Andreas Prohoffnik (Kiwanis Club Lippe).
Foto: Rotary Club Lemgo

Service Clubs treffen sich hoch über Lemgo

Rotarier, Kiwanier und Lions tauschen sich über Projekte und das Clubleben aus.

Lemgo (te). Menschen, die denen helfen wollen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, hat Lemgo in großer Anzahl. Sie finden sich in zahlreichen Institutionen und Hilfsorganisationen, und nicht zuletzt allein fünf Serviceclubs gehören dazu. Einmal im Jahr treffen sich letztere zum gemeinsamen Austausch, dem "Intercity Meeting" - diesmal hoch über Lemgo.

In der "Schönen Aussicht" genossen Mitglieder der Clubs nicht nur die eben selbe über die alte Hansestadt, sondern tauschten sich untereinander aus über Projekte und Fragestellungen des Clublebens. Ausrichter des Treffens war in diesem Jahr der Rotary Club Lemgo. Präsident Dr. Stefan Kontowski, vor wenigen Tagen ins Amt gekommen, begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder der anderen Clubs zu einem entspannten Abend, an dem "neue Kontakte geknüpft und alte gepflegt werden sollten", wie er sich wünschte. Wobei die Präsidenten kurz ihre Clubs und Veranstaltungen vorstellten.

Ältester in der Riege sind die Lions Lemgo, die in diesem Jahr 50 Jahre alt werden. Präsident Volker Sasse steht an der Spitze einer 49 Mitglieder starken Truppe, die in den vergangenen Jahren mit dem Lions Ball einen festen Eintrag im Lemgoer Festkalender geschaffen hat. In diesem Jahr findet er am 17. November statt. Traditionsgemäß gehen bei den Lions 50 Prozent der Mittel für soziale Zwecke an lokale Projekte und 50 Prozent an globale.

Der 1991 gegründete gemischte Kiwanis Club engagiert sich für die Kinder der Welt - in globalen Projekten wie der Unterstützung des internationalen Friedensdorfes Oberhausen genauso wie bei örtlichen Vorhaben.

Wenn es darum geht, Gelder zu generieren, arbeiten die drei Rotary Clubs Lemgo, Lemgo-Sternberg und Lemgo-Hanse beispielsweise beim Kläschen-Markt eng zusammen. Daneben verfolgen sie aber auch eigene Aktivitäten, der Club Lemgo-Hanse beispielsweise das jährliche Eisstock-Turnier. Volker Stüer steht dem Club jetzt als Präsident vor.

Dieses Amt versieht bei Lemgo-Sternberg in diesem rotarischen Jahr Stephan Helms, dessen Club 42 Menschen aus Lemgo und Nordlippe vereint. Für den 1971 gegründeten, 32 Mitglieder starken Rotary Club Lemgo indes hat in den vergangenen Jahren neben lokalen Aktivitäten wie der Gestaltung eines bunten Nachmittages für das Elisenstift ein internationales Hilfsprojekt große Bedeutung erlangt. Mit rund 45.000 Euro, darunter erhebliche Mittel des Rotary Distriktes für Westfalen, wird die Jahre lang die Äthiopienhilfe Steinheim unterstützt, die medizinische Hilfe und berufliche Bildung in benachteiligte Regionen Äthiopiens bringt.

Spendenübergabe am Stadtpalais
am 07. Juli 2018

Spendenübergabe 07.07.2018
v.l. Agnes Huchthausen, Jürgen Wattenberg, Werner Klein, Andreas Prohoffnik, Sabine Dabrock, Jutta Müller, Iris Becker

Fünf Organisationen, fünf Gewinner, fünfmal Unterstützung von Ehrenämter, fünfmal Hilfsleistungen für Kinder und Jugendliche. Insgesamt wurde durch den Kiwanis Club Lippe, vertreten durch den Präsidenten Andreas Prohoffnik und seine Stellvertreterin Jutta Müller, eine Summe von 7.000 € ausgeschüttet. Die Frage ist immer wieder, wie und wo das Geld eingesetzt werden soll? Weshalb ist die Hilfe dort so wichtig? Darüber tauschten sich die o.a. Teilnehmer intensiv aus.

Jürgen Wattenberg erzählte, dass bei uns so viele Dinge aus Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Büros "entsorgt" würden, da diese Teile nicht mehr unserem Standard entsprächen. Aber in Litauen bzw. Kaunas, der Partnerstadt des Kreises Lippe, und im Memelland noch Jahrelang ihren Nutzen und Wert behalten können. Vier neue Schulen sind auf den Verein "Kinder in Not Lippe" zugekommen, elf Krankenhäuser werden betreut. Dazu kommen noch die Kindergärten und Kinderheime. Die Armut ist überall zwar sichtbar, aber die Menschen stöhnen nicht, sondern versuchen, sich mit selbstangebauten Gartenfrüchten "über Wasser" zu halten. In Litauen gibt es zwar den Euro mit seinen normalen Preisen, aber mit einer Rente von 160€ oder einem Gehalt einer Krankenschwester von 450€ ist der Lebensunterhalt schwierig zu gestalten.

Kinderarmut in Deutschland, Kinderarmut in Lemgo, gibt es das wirklich auch bei uns? Ja, es gibt sie! Es fallen immer wieder Eltern bzw. Kinder wegen ein paar Euro aus dem Programm "Bildung und Teilhabe". Dort wird keine Unterstützung für das tägliche Mittagessen gewährt. Deshalb ist es wichtig, dass durch ehrenamtliches Engagement das Programm "kein Kind ohne Mahlzeit" organisiert wird, so wie es Frau Huchthausen und Frau Dabrock für den Kinderschutzbund Lemgo tun. So wurden in den letzten 11 Jahren 100.000€ durch den Kinderschutzbund ausgegeben - und die nächsten Erstklässler kommen nach den Sommerferien in die Grundschulen, so Sabine Dabrock.

Schornsteinfegermeister Werner Klein berichtete von seiner letzten Fahrradtour, von Düsseldorf nach Hamburg über Münster - mit einer Zwischenstation in Bad Salzuflen, wo 200 Schornsteinfeger für die 13. jährliche Glücktour warben. Mit bereits über 1,8 Millionen Euro gesammelter Spendengelder für krebskranke Kinder ist die Glückstour eine der größten privaten Hilfsaktionen in Deutschland. So wurden 60 dafür entwickelte Fahrräder für eine Kinderkrebsstation gekauft. Es wurden Gelder für die Forschung bereitgestellt, damit Medikamente mit weniger Nebenwirkungen für Kinder entwickelt werden können. Jeder, der schon einmal eine Chemotherapie durchlaufen musste, kennt das. Die Geschmacksnerven sind sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, nichts schmeckt wie gewohnt. Es stellt sich eine Appetitlosigkeit ein. Da kommt der "Fruchtalarm" wie gerufen: inzwischen werden bereits ca. 25 Kinderkrebsstationen durch ehrenamtliche Helfer und Helferinnen mit hochwertigen Fruchtsäften und Unterhaltung versorgt.

"Sprache ist der Schlüssel zur Bildung". Märchen sind nicht nur unterhaltsam und erfreuen die Kinder, sondern sind fantasieanregend und allein schon deshalb pädagogisch wertvoll. Aus diesem Grund sollten viele Pädagogen die wunderbare Welt des Erzählens kennenlernen um viele Kinder in den Kitas und Schulen zu erreichen. Deshalb unterstützt der Kiwanis Club Lippe die Akademie der Erzählkunst, ein Teilbereich des Bildungsnetzwerkes des Kreises Lippe.

"Solange wir täglich sehen, was an vielen Orten in der Welt den Jüngsten, Schwächsten und Unschuldigsten - den Kindern - körperlich und seelisch angetan wird, werden wir helfen!" Deshalb wird sich das Friedensdorf Oberhausen auch nach 51 Jahren weiterhin für die Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt einsetzen. Was für uns Alltag ist, ist für viele Menschen in Kriegs- und Krisengebieten ein oft unbezahlbarer Luxus: medizinische Versorgung. Wunden und Krankheiten können häufig vor Ort nicht behandelt werden, Menschen sterben an Verletzungen und Krankheiten, die mit einer medizinischen Behandlung zu heilen wären. Das haben die Mitarbeiter des Friedensdorfes seit der Gründung dieser Organisation immer wieder erfahren. Das Friedendorf International e.V. finanziert sich überwiegend aus Spendengeldern.

Aber nicht nur das Friedensdorf, auch die anderen Organisationen sind für ihr ehrenamtliches Engagement auf unsere Unterstützung angewiesen, so der Clubpräsident Andreas Prohoffnik und seine Stellvertreterin Jutta Müller vom Kiwanis Club Lippe.

Ehrung langjähriger Mitglieder
am 15. Mai 2018

Ehrungen 15.05.2018
v.l. Otto Pahn, Jutta Müller, Friedrich-Wilhelm Hilkemeier, Frank Köller, Andreas Prohoffnik, Ulrich Kuczmera, Michael Wannske

Auf der letzten Kiwanis Club Lippe Veranstaltung wurden fünf langjährige Mitglieder vom Präsidenten Andreas Prohoffnik und seiner Präsidentin Elect Jutta Müller für ihre Treue und aktive Mitgliedschaft geehrt.
Seit der Kiwanis Club Lippe Gründung sind Ulrich Kuczmera, Michael Wannske und Frank Köller dabei und seit 25 Jahren Friedrich-Wilhelm Hilkemeier und Otto Pahn. Alle Jubilare bekamen vom Präsidenten eine dementsprechende Anstecknadel und Urkunde überreicht.